Vielen Dank Nicole
Als ich am anderen Morgen Park & Rail auf meinem Mobil am Bahnhof benutzen wollte, war die Fehlermeldung bereits verschwunden und der Parkplatz liess sich buchen. Ganz offensichtlich hatte Deine Weitermeldung bereits Früchte getragen. Ausserdem trat dieser Fehler nur auf der Mobil-App auf, nicht hingegen auf der Desktop-App! Dafür gebührt Dir mein ausdrücklicher Dank.
Deine übrigen Ausführungen teile ich hingegen nicht. Ich hatte die Fehlermeldung im P&R eins zu eins abgeschrieben und wie folgt wiedergegeben:
“Auf Grund techn. Probleme steht das Zahlungsmittel Halbtax Plus nur eingeschränkt zu Verfügung. Als Alternative empfehlen wir Ihnen Billette mit Easy Ride zu lösen oder ein anders Zahlungsmittel zu wählen.”
Ich hatte nicht behauptet, dass Easy Ride ein Zahlungsmittel sei, vielmehr hat die SBB mit Ihrer verwirrenden Aussage: «Als Alternative empfehlen wir Ihnen Billette mit Easy Ride zu lösen oder ein anders Zahlungsmittel zu wählen” Halbtax Plus wie auch Easy Ride als Zahlungsmittel adressiert bzw. Easy Ride mit Zahlungsmitteln gleichgestellt.
Zahlungsmittel, um nur ein paar wenige zu nennen sind wie bereits erwähnt: Bargeld, Debitkarten (auch Bankomat- oder EC-Karten genannt), Kreditkarten, Mobile Payment, E-Wallets (z. B. PayPal, Apple Pay, Google Pay, TWINT), Kryptowährungen, etc., etc. Sogar Swisscom zahlt noch mit Schecks. Die SNB grenzt gesetzlich gültige Zahlungsmittel noch viel enger ab.
Halbtax Plus ist ein Prepaid-Konto im ÖV-Bereich, das der Kunde selbst einrichten und zuerst mit Guthaben füllen muss, bevor er sein Guthaben zur Begleichung seiner Tickets heranziehen kann. Schliesslich muss ich mein Bankkonto bei der UBS oder Kantonalbank ebenso zuerst mit Geld befüllen, bevor ich von diesem Konto via TWINT oder Kreditkarte meine Tickets und Parkplätze bezahlen kann. Dabei ist nicht mein Bankkonto das Zahlungsmittel (Mittel zum Zweck), sondern TWINT oder Kreditkarte, etc.
Vielleicht sollten die Autoren solcher Fehlermeldungen erst mal richtig Deutsch lernen, vor allem aber die korrekte Terminologie anwenden, bevor sie solche Fehlinterpretationen öffentlich in Umlauf bringen. Doch das war, ist und bleibt in der 4-sprachigen Schweiz ein Dauerproblem.
Danke und freundliche Grüsse - ROGELA