Hallo.
Am 1. März 2025, um 21.06 Uhr, wurde ich im Zug von Tramela nach Biel mit 75 Franken gebüsst, weil ich in der 1. Klasse eingestiegen war, obwohl ich in der 2.
Ich habe nicht gemerkt, dass ich in der 1. Klasse war, weil ich den Zug im letzten Moment erwischt habe. Ich bin im letzten Wagen eingestiegen. Ich hatte den Zug für eine sehr kurze Strecke bestiegen. Die ankommenden Beamten büssten mich und meine beiden Freunde ohne Vorwarnung mit 75 Franken. Sie hörten uns überhaupt nicht zu und behandelten uns unhöflich, als hätten wir ein schweres Verbrechen begangen. Sie vermieden es, mit uns zu kommunizieren. Die Beamten verhielten sich wie Opportunisten.
Ich bin ein Asylbewerber aus der Türkei. Ich habe nie eine Straftat begangen, ich habe nie gegen ein Ticket verstoßen, ich habe gelernt, die Regeln als moralische Tugend zu befolgen, und ich habe mich immer auf diese Weise verhalten. Ich empfinde diese Strafe, die mich als Opportunist und Rechtsbrecher stigmatisiert, als grosse Beleidigung für mich.
Ich lebe von 400 Franken im Monat. Ich wehre mich dagegen, dass mir ohne Hintergedanken eine Geldstrafe für eine Handlung auferlegt wird, die ich ohne jegliche Hintergedanken begangen habe. Diese Geldstrafe, die meine Ehre und Würde erniedrigt, belastet mich auch finanziell in einem Maße, das ich mir nicht leisten kann.
Diese Strafe ist sowohl unfair als auch ungerecht, da ich versehentlich und ohne Hintergedanken den Wagen der 1. Klasse bestiegen habe, obwohl ich den Wagen der 2.
Ich verlange, dass diese Strafe annulliert wird.
Das Bild der Fahrkarte ist beigefügt.
Melek