Sehr geehrte SBB
Mein Sohn hat sein Handy in einem Regionalzug von Aarau nach Rupperswil verloren. Ich habe gleich am selben Abend eine Verlustmeldung gemacht und auch das Handy im SBB Depot in Brugg orten können. Dank der Digitalisierung und der regen Versuche der SBB, persönlichen Kontakt zu den Kunden abzblocken, kann man kein SBB-Personal erreichen. Die Prozesse laufen stur nach Vorgaben. Obwohl die Preise ständig steigen, scheint der Service in diesen Bereichen stetig abgebaut zu werden
Nun ist es seit 6 Stunden nicht mehr zu orten. Immer noch keine Nachricht seit letzten Freitag. Das Handy wäre am Bahnhof in Brugg gewesen und ich hätte es unter normalen Umständen einfach abholen können.
Ich finde, ein Fundbüro an den Bahnhöfen zu betreiben, wo man auch direkt vorbeigehen kann, würde einiges helfen.
Mir scheint, dass hier Strukturen aufgebaut werden, die unnötig träge, nicht zu Ende gedacht und kundenunfreundlich sind. Handies, Portemonnaies und Ausweise sind doch recht wichtige Gegenstände (und der Besitz liesse sich sofort zweifelsfrei abklären). Leider darf man diese Art Gegenstände anscheinend nicht auf dem “Gelände” der SBB verlieren, denn ausser trägen Webformularen gibt es keine Anlaufstellen.
Nun ist es nicht mehr zu erreichen und wir sind der SBB ausgeliefert. Finden Sie wirklich, dass das eine gute Lösung ist? Der potentielle Schaden den durch einen Handy-Verlust entsteht, ist doch beträchtlich.
Mit freundlichem Gruss