Soweit ich den Artikeln entnehmen kann, ist noch nicht klar, welche Daten erhoben werden. Das Verfolgen von Personen ohne Namenszuordnung ist schon länger Standard in Kaufhäusern. Schon günstigere Smart-Screens erkennen Geschlecht, Alter und Aufmerksamkeit. Das allein ist noch nicht problematisch, da das System keine Namen kennt. Das ist, wie wenn ich als Website-Betreiber weiss, dass 30 % der Besucher die Website mit einem iPhone besuchen.
Neu bei der SBB ist, dass Zahlungsdaten von Shops verknüpft werden. Bei Kartenzahlung enthalten diese Daten auch den Namen. Die Frage ist nun, ob nur die Information “Kasse 1, CHF 10” übermittelt und dann dem Pseudonym “Person 48393” zugeordnet wird, oder ob man ab der ersten Kartenzahlung mit Namen im System ist. Das kann ich mir aber kaum vorstellen.
Ich werde das aufmerksam beobachten, aber einen Skandal sehe ich aktuell nicht.