Ex-Bähnler Danke für Ihre Antwort. Ich gehe gerne darauf ein.
Der historische Preis und der Vergleich mit Deutschland sind interessant, lösen aber das eigentliche Problem nicht. Es geht hier nicht um Kostenmodelle, sondern um die Logik der aktuellen Regel.
Mit dem heutigen Hunde-Pass wird
– die eingetragene Person kontrolliert,
– der Hund selbst aber gar nicht identifiziert.
Damit kann in keiner Kontrolle festgestellt werden, ob der Hund „zu dieser Person gehört“.
Die Personenbindung erfüllt deshalb keinen praktischen Zweck. Sie ist eine rein administrative Konstruktion, die in der Realität nicht greift.
Zusätzliche Hunde-Pässe oder Tageskarten sind zwar eine Möglichkeit – aber sie lösen nicht den Grundfehler:
Ein Ticket für ein Tier, das nicht identifizierbar ist, an eine einzelne Person zu knüpfen, schafft keine Sicherheit, sondern nur Einschränkungen, besonders in Haushalten, die den Hund korrekt und regelkonform mit GA transportieren wollen.
Ob eine Familie den Hund täglich, wöchentlich oder selten mitnimmt, spielt dabei keine Rolle.
Eine Tarifregel sollte logisch, konsistent und praxistauglich sein – nicht von Annahmen über das Verhalten einzelner Haushalte abhängen.
Genau darum geht es mir:
Eine tierbezogene Lösung wäre für Kontrollpersonal und Kundschaft klarer, einfacher und funktional sinnvoller als eine Personenbindung, die faktisch nicht überprüfbar ist.