Hallo zusammen
ich interessiere mich sehr für das Netz in der Westschweiz und habe über die aktuelle Situation des IC5, IC51, IR55 und IR56 nachgedacht. Ich habe dazu einige Ideen und Fragen und würde gerne wissen, ob die geplante Wiederherstellung der Verbindung zum Genfer Raum bereits so vorgesehen ist.
Im Artikel zum Fahrplan 2025 steht:
„Sobald die nötige Infrastruktur vorhanden ist, wird die stündliche Verbindung zwischen dem Jurasüdfuss und Genf wiederhergestellt; der Halbstundentakt nach Lausanne wird beibehalten.“
Link: https://news.sbb-tickets.cc/medien/artikel/128901/sbb-fahrplan-2025-fuer-mehr-puenktlichkeit-in-der-westschweiz
Daraus schließe ich, dass für die Wiederaufnahme der IC5-Verbindung nach Genf wahrscheinlich die Infrastruktur der Léman-Projekte nötig ist.
Link: https://company.sbb-tickets.cc/de/bahnentwicklung/projekte/romandie-wallis/leman-2030/projekte.html
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Meine Überlegungen zum Netz
1. IC5 nach Lausanne: bleibt bestehen → Halbstundentakt nach Lausanne
2. IC5 nach Genf: ersetzt IR55 → direkte Verbindung für Genf-Reisende, erhöht Kundenzufriedenheit
3. IC51: bleibt → Direktverbindung Basel ↔ Lausanne
4. IR56: bleibt → sichert Anschlüsse für Basel ↔ Jura ↔ Jurasüdfuss ↔ IC5 nach Lausanne, nach Bedarf zusätzlich für IC5 nach Genf mit längerer Umsteigezeit
5. Halbstundentakt Basel ↔ Biel: durch IC51 + IR56 erhalten
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Vorteile für die Fahrgäste
• Basel-Reisende:
• eine direkte Verbindung nach Lausanne und eine mit Umstieg → Wahlfreiheit
• Basel ↔ Jura ↔ Jurasüdfuss ↔ Genf:
• bisher mussten Reisende IR56 + Umstieg in Biel und Renens nutzen
• künftig könnte IC5 nach Genf nur ein Umstieg in Biel erfordern
• Reisende haben die Wahl:
1. Direkt über IC5 nach Genf (nur ein Umstieg in Biel, bequemer)
2. Optional: IC5 nach Lausanne + Umstieg in Renens → komplizierter, aber nicht verboten.
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Gedanken zur Taktkoordination
• Zürich HB ↔ Biel: Halbstundentakt IC5, egal ob Richtung Lausanne oder Genf
• Beispiel:
• IC5 nach Lausanne → Abfahrt etwa -:00
• IC5 nach Genf → Abfahrt etwa -:30
• Biel ↔ Lausanne:
• IC5 nach Lausanne → -:00
• IC51 → -:30
• IC5 nach Genf (ersetzt IR55) → -:15 oder -:45, also zwischen IC5 nach Lausanne und IC51
• Dadurch entsteht ein Viertel- bis Dreiviertelstunden-Rhythmus, sodass:
• Halbstundentakt nach Lausanne erhalten bleibt
• Reisende aus Biel in Genf schnell und komfortabel ankommen
• IR56 weiterhin Anschlussmöglichkeiten für Basel ↔ Biel → IC5 nach Lausanne oder IC5 nach Genf
• Wichtig: IR56 bleibt bestehen, damit Anschlüsse zu IC5 nach Lausanne und nach Genf flexibel möglich sind, insbesondere für Reisende Basel ↔ Jura ↔ Jurasüdfuss ↔ Genf
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Meine Fragen an die SBB
• Ist eine solche Taktplanung zwischen IC5 nach Lausanne, IC5 nach Genf und IC51 vorgesehen oder geplant für die Zukunft, sobald die Infrastruktur der Léman-Projekte verfügbar ist?
• Wäre diese Variante realistisch, um den Halbstundentakt Zürich ↔ Biel beizubehalten und gleichzeitig eine komfortable Direktverbindung nach Genf zu ermöglichen?
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Ich freue mich über Feedback und Kommentare, auch von Fachleuten oder Mitarbeitenden, die die Planungslogik besser einschätzen können.
Vielen Dank und freundliche Grüsse