Guten Tag
Vor den Ostern bekam ich einen Brief vom Inkasso. Mahnung vor Betreibung. Die insgesamt 10 Forderungen stammen aus dem Jahr 2020, für angebliches Fahren ohne Fahrkarte. Mir sind diese Forderungen völlig unbekannt und ich bin auch nicht schwarz gefahren. Ich war beim sbb Schalter, da konnte mir niemand auskunft geben. Auch via Telefon auf die Hotline der sbb konnte mir nicht zielbringend geholfen werden. Das Kontaktformular des Inkassos funktionierte erst 2 Tage später. In der Zwischenzeit meldete ich mich per email beim Inkasso. Ich wolle die Forderungen einsehen (Datum, Zeit und Ort der Übertretungen). Die Antwort des Inkasso ist sehr knapp, sie meinen es seien diverse Forderungen aus dem Jahr 2020. ich schrieb erneut eine email, dass ich Einsicht in die Unterlagen verlange und sie die Zahlungsfrist verlängern sollen damit ich mir mal einen Überblick verschaffen kann um was es geht. Bis jetzt erhielt ich keine Antwort. Ich habe die letzten 5 einhalb Jahre keine Post diesbezüglich erhalten noch Kenntnis über einer oder gar mehreren Schwarzfahrten meinerseits. Ich empfinde die Kommunikation mit dem Inkasso als sehr mühsam. Auch finde ich es komisch das diese Forderung nach 5 Jahren kommt. Mein Rechtsschutz hat mit geraten die Rechnung nicht zu bezahlen bis der Sachverhalt geklärt ist. Es handelt sich dabei um Total rund CHF 1300.-, mir scheint es komisch, dass ein solcher Betrag nicht eher eingefordert wurde und jetzt plötzlich aus dem nichts eine Mahnung vor Betreibung gemacht wurde. Hat jemand ähnliches erfahren?
Kann es sich dabei um einen Irrtum oder gar einen Betrug handeln?