Ex-Bähnler Dann darf man das als Kompliment für 17 Jahre Top-Leistung auffassen?
Zwischen einer Top-Leistung und der jetzigen Leistung sind es Welten! Denn schlechter als aktuell kann es fast nicht mehr sein da es wahrlich eine Katastrophe ist. Sicherlich war es nicht immer perfekt die letzten 17 Jahre, aber mal besser, mal schlechter. Eine Top Leistung gab es wahrscheinlich nie, zumindest mag ich mich nicht daran Erinnern. Verbesserungspotenzial gibt es fast immer. Als Beispiel: Bei früheren Busunternehmen haben die Fahrer jeweils kurz bevor wieder auf den Zug gewechselt wurde die Leitstelle kontaktiert damit der Zug evtl. noch 2 min warten konnte, aber das ist dieses Jahr noch NIE passiert. Aber eben, der Zug kann vielleicht mal 2-3 min warten, aber sicher keine 10 Minuten. Der Ersatzfahrplan Beispielsweise ist nun so aufgebaut, dass der Bus zur Vollen Stunde jeweils xx:08 in Hochdorf ankommen soll. Ein Entlastungszug (S99) die morgens von Hochdorf nach Luzern fährt, fährt jedoch um xx:07 in Hochdorf ab. Ich sehe dahinter einfach keinen Sinn. Beim alten Fahrplan war es zumindest so, dass wenn der Bus nicht um xx:58 in Hochdorf war, die Wahrscheinlichkeit gross war, zumindest noch den Entlastungszug um xx:07 zu erwischen. Aber das ist nun sicher nicht mehr der Fall!
Aber zurück zur Frage bzw. dem EV:
Die lang voraus geplanten EV infolge Baustellen sind in der Regel besser als die kurzfristigen wenn es Ausfälle wegen Unfällen oder sonstigen Störungen gibt. Aber es kommt auch immer darauf an, wer den EV macht. Die Unterschiede sind zum Teil wirklich riesig. Auch von der Qualität der Busse die Eingesetzt werden. ZVB (früher BSF), AutoAG-Rothenburg, Rottal Auto AG, VBL oder RBL alles schon mal gehabt. Je nachdem wer den EV fahren kann, weiss man schon vorher was einen in etwa erwarten darf.
Ich musste heute morgen einfach Luft ablassen, da es einfach Unverständlich ist wieso der Fahrplan dermassen Kundenunfreundlich angepasst werden musste. Letzte Woche konnte es passieren, dass man maximal 1 Stunde länger auf dem Arbeitsweg war als normal. Wenn aber alles geklappt hat, dann war der Arbeitsweg normal, hat nur die hälfte nicht geklappt, wurde der Weg um 30 min verlängert. Nun aber nach dem neuen Fahrplan werde ich für die nächsten 2 Wochen Täglich 1 Stunde mehr (pro Weg 30 min) mehr brauchen. Denn ich kann nicht später anfangen und früher aufhören, nur weil die Busse nun um 15 min versetzt fahren.
Dass das die SBB direkt Erfahren muss ist mir klar. Das wird sie auch. Aber wie oben schon erwähnt ist es mir heute morgen einfach Zuviel geworden und musste Luft ablassen.
Ps. Oftmals sind es auch Kleinigkeiten die viel ausmachen, wie ein “Guten Morgen” oder “schöner Abend” oder einfach mal ein “Entschuldigung” das der Bus Verspätung hatte. Ich glaube jedem ist klar, dass im Stossverkehr auch der Bus eine Verspätung einfahren kann und er nichts dagegen machen kann. Aber dann muss man es halt auch kommunizieren.