Klar haben Sie einen groben Fehler begangen, ich weiss, dass die SBB hier alles abstreiten, Pro Velo hat vor Jahren bei der SBB in der gleichen Sache insistiert und ist auch dort mit faulen Ausreden abserviert worden. Wenn eine Kunde eine Reservation macht und für diese auch noch bezahlt, hat er das Anrecht, dass er seinen Platz auch bekommt. Und die so genannten Kundenbegleiter sind dafür verantwortlich, dass im Zug die Regeln eingehalten werden, die Kunden auch das bekommen, für was sie bezahlt haben und die Sicherheit der Passagiere gewährleistet ist. Wenn Sie hier schreiben, dass die Kundenbegleiter aller richtig gemacht haben, ist das völliger Quatsch. Wenn die Kundenbegleiter nach Ihren Vorgaben arbeiten, kann man sie gleich abschaffen und das Defizit der Bahn kann verringert werden. Leider habe in den letzten Jahren die Erfahrung machen müssen, dass die SBB auf Kundenanliegen, vor allem auf Kritik mit einer unerträglichen Arroganz reagieren. Das Problem ist ganz klar, dass die SBB ein Monopolist ohne (echte) Konkurrenz ist. In dieser Machtsituation kann man mit den Leuten machen und sie behandeln wie man will. Würde man den Bahnverkehr liberalisieren gehe ich davon aus, das es maximal zwei Jahre dauern würde, bis die SBB bankrott wären. Durch Selbstverschulden und penetrante Arroganz den Kunden gegenüber. Hochmut kommt vor dem Fall.
Freundliche Grüsse
Hans