Hallo Benno07
Die grenzüberschreitenden Züge werden immer partnerschaftlich betrieben.
Es gibt bei der SBB eine spezielle Kategorie Personal, das zusätzlich für die ÖBB- und DB Strecken geschult ist. So fährt dieses bis nach Singen, München und Innsbruck. Im Gegenzug fährt DB- und ÖBB Personal bis nach Zürich. Dieses ist ebenso für die Schweizer Fahrdienstvorschriften und Personentarife geschult. Sie haben auch die entsprechende Kontrollausrüstung.
Innerhalb der Schweiz sind zusätzlich gewisse Personalstandorte (Depots) für den ICE geschult. Diese begleiten den Zug in der Schweiz. Andere Kundenbegleiter können ebenso mitfahren und Fahrausweiskontrolle machen, dürfen aber die Rolle des Zugchefs nicht übernehmen.
Im Gegenzug sind Mitarbeitende der DB für den Giruno geschult (z.B. Basel-Frankfurt).
Zwischen der Schweiz und Frankreich fahren immer je ein Zugbegleiter der SBB und der SNCF mit. Diese sind im jeweiligen Heimatland Zugchef, die andere Person unterstützt.
Ebenso bei den Lokführern.
Das einzige Land, bei dem der Personalwechsel immer an der Grenze passiert, ist Italien. Dies ist mehrheitlich gewerkschaftlich motiviert.
Nachtzüge und andere die Schweiz querende Personenzüge werden fahrdienstlich immer von SBB Personal begleitet.
Beantwortet dies deine Frage?
Viele Grüsse
Roland