Hallo ChristianR
Wieso unterstellst Du auch geübten Fahrgästen wie mir, dass diese darauf spekulieren, nicht “erwischt” zu werden, wo Zeitungen und auch dieser Chat voll von Fehlermeldungen und Berichten zu kleinlichen bis unverschämt auftretenden Kontrollpersonal ist, die nach dem Motto “jeder Kunde ist auch für Fehler verantwortlich, die unsere Apps produzieren” Bussen ausstellen statt bei offensichtlichen Irrtümern, durch die den TU kein Schaden entsteht, Kulanz zu zeigen?
Hast Du schon einmal nachgerechnet, dass 2025 allein 390′000 einmal Gebüsste den Alliance SwissPass-Partnern 51 Mio., weitere 140′000 zweimal Gebüsste 20 Mio. und 470′000 mindestens dreimal Gebüsste 75 Mio, d.h. ca. 150 Mio. CHF leistungsfreie Zusatzerträge erbrachten?
Wie kann es zudem sein, dass dabei auch Kinder wie Erwachsene gebüsst und Erwachsene zudem wie selbst, meine Frau und mein Sohn bereits erlebt und aktuell auch wieder von #myRide-Testenden vermehrt berichtet, von (uninformiertem) Kontrollpersonal als Betrüger vor Mitreisenden blossgestellt und dies anschliessend abgestritten statt sich entschuldigt wird?
Und wenn mein Fairphone 3 am 08.03. fehlerfrei den Kauf eines Sparbilletts auf der SBB-App dokumentiert, sich vom Kaufversuch einer Tagessparkarte am gleichen Mobil am 10.03. jedoch trotz angezeigtem QR-Code keine Spur in meinen Unterlagen finden lässt und ich vorgestern erneut problemlos ein Sparbillet kaufen konnte - ohne an den Mobileinstellungen etwas geändert zu haben - spricht das nicht mehr für einen Appfehler?
Und wieso kann die SBB-App überhaupt einen erfolglosen Kaufvorgang mit Anzeige eines vielleicht abgelaufenen QR-Codes statt mit einer Fehlerwarnung beenden?
Sei mir nicht gram - aber diese nur aus den LogIn-Tracks der SBB-Ticketrechner für den 10.03. nachmittags widerlegbare Historie spricht doch mehr für einen App- denn Mobilfehler, oder? Entsprechend unverständlich ist das kleinliche Verhalten des SBB-Einnahmecenters, das auf einer Busse statt Nachkauf der Tageskarte beharrt…